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Der Weg eines T-Shirts – von der Baumwolle bis in den Laden

Edumaps Wissen

🌱 Baumwollanbau

  • Die Reise eines T-Shirts beginnt auf den Baumwollfeldern. Baumwolle wird vor allem in Ländern wie Indien, China, den USA und Pakistan angebaut.
  • Der Anbau erfordert viel Wasser: Für ein T-Shirt werden im Durchschnitt rund 2.700 Liter Wasser benötigt.
  • Zudem kommen häufig Pestizide und chemische Düngemittel zum Einsatz, welche die Umwelt und die Gesundheit der Arbeiter belasten können. Viele Kleinbauern kämpfen mit prekären Löhnen und schwankenden Rohstoffpreisen.
  • Bio-Baumwolle ist eine umweltfreundlichere Alternative und verzichtet auf schädliche Chemikalien.
  • ⚙ baumwollanbau

🏭 Verarbeitung & Herstellung

🚚 Transport & Logistik

  • Nach der Produktion tritt das T-Shirt seine nächste Reise an:
    • Es wird in Containern über weite Strecken per Schiff, Lkw oder Bahn transportiert.
    • Von den Produktionsländern gelangt es meist nach Europa oder Nordamerika in große Warenlager.
    • Dort werden sie sortiert, etikettiert und letztlich an die einzelnen Geschäfte oder den Onlinehandel weiterverteilt.
  • Dieser weltweite Transport verursacht beträchtliche CO₂-Emissionen bei.
  • ⚙ transport

🛍️ Verkauf im Laden & Fast Fashion

  • Im Laden angekommen, wird das T-Shirt zum Kauf angeboten.
  • Viele Modeketten setzen auf das Prinzip 'Fast Fashion': Es erscheinen ständig neue Kollektionen zu niedrigen Preisen.
  • Dies verführt Verbraucher zu häufigem Kauf und schnellem Wegwerfen. Die Lebensdauer eines T-Shirts ist dadurch meist kurz.
  • Fast Fashion sorgt für übermäßigen Ressourceneinsatz, steigende Abfallmengen und zusätzliche Umweltbelastungen.
  • ⚙ verkauf

🌍 Soziale und ökologische Aspekte

  • Negative Folgen des Produktionswegs:
    • Hoher Wasserverbrauch und Pestizideinsatz
    • Schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeutung
    • Große CO₂-Emissionen durch Transport
    • Massenweise Textilabfälle
  • Arbeiter in den Produktionsländern sind oft nicht ausreichend rechtlich geschützt. Auch Umweltprobleme, wie die Verschmutzung von Gewässern durch Färberei-Abwässer, sind gravierend.
  • ⚙ sozial

♻️ Alternativen & Faire Mode

  • Wie kann es nachhaltiger gehen?
    • Faire Mode: Sie setzt auf gerechte Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und transparente Lieferketten. Gütesiegel wie Fairtrade oder GOTS helfen beim Einkauf.
    • Bio-Baumwolle: Sie schonen Umwelt und Gesundheit.
    • Second-Hand und Upcycling: Verlängern die Lebensdauer von Kleidung und reduzieren Abfall.
    • Kauf bewusster und weniger: Qualität vor Quantität – das spart Ressourcen und Geld.
  • Viele Modelabels bieten inzwischen faire und ökologische Alternativen an. Verbraucher können durch ihr Kaufverhalten zur Verbesserung beitragen.
  • ⚙ alternativen

🔎 Produktionsweg im Überblick

  • Station Beispiele Auswirkungen
    Baumwollanbau Indien, USA, China Hoher Wasserverbrauch, Pestizideinsatz
    Verarbeitung/Fabriken Bangladesch, Vietnam Niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen
    Transport per Schiff/LKW CO₂-Ausstoß, weite Wege
    Verkauf Geschäfte, Online-Shops Schneller Konsum (Fast Fashion)
    Entsorgung Weltweit Hohe Abfallmengen, Müllberge
  • ⚙ produktionsweg