📋 SchiC Nawi 5-6
Ludwig-Hoffmann-Grundschule
Mit Fachwissen umgehen
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Zur Einordnung der Vielzahl naturwissenschaftlicher Phänomene bedient sich der Fachunterricht der Basiskonzepte. Sie stellen naturwissenschaftliche Grundprinzipien (Leitideen) dar, die meist fachübergreifend Gültigkeit besitzen. Sie dienen damit einer Fokussierung auf wesentliche Inhalte und ein exemplarisches Vorgehen.
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Bereits im Sachunterricht können den Lernenden die Grundgedanken wesentlicher Basiskonzepte nahegebracht werden. Im naturwissenschaftlichen Unterricht 5/6 werden sie gefestigt.
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Erkenntnisse gewinnen
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In einem problemorientierten Unterricht nehmen die Schülerinnen und Schüler Phänomene wahr, entwickeln naturwissenschaftliche Fragestellungen und beobachten Abläufe und Vorgänge aus der naturwissenschaftlichen Perspektive.
Sie nutzen naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden wie das Vergleichen, Ordnen und Experimentieren sowie naturwissenschaftliche Arbeitsweisen wie das Recherchieren, Protokollieren und Auswerten.
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Sie wenden Denk- und Argumentationsweisen wie das Bilden von Hypothesen und das Herstellen von Wenn-dann-Beziehungen an, sie nutzen und erstellen einfache Modelle.
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Die Einführung in experimentelle Verfahren fördert ein planvolles und zielgerichtetes Vorgehen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, mit Geräten und Chemikalien sachgerecht umzugehen.
Kommunizieren
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Die Fähigkeit zu adressatengerechter und sachbezogener Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil naturwissenschaftlicher Grundbildung. Zur Beschreibung von Phänomenen aus Natur und Technik verknüpfen die Schülerinnen und Schüler Alltagssprache und Fachsprache.
Sie sind in der Lage, Sachtexte und grafische Darstellungen, Modelle und Medien für die Informationsgewinnung zu nutzen sowie selbst in einfacher Form herzustellen.
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Ihre Untersuchungen, Erkundungen, Ergebnisse und Problemlösungen präsentieren sie kreativ und unter Einsatz unterschiedlicher Medien.
Bewerten
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Schülerinnen und Schüler sind fähig, Informationen zu bewerten. Sie können naturwissenschaftliche Erklärungen nachvollziehen und reflektieren sowie ggf. die Untersuchungsmethoden und Schlussfolgerungen begründet hinterfragen.
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Durch diese Auseinandersetzung lernen die Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für die Gesundhaltung des eigenen Körpers und für die Natur zu übernehmen.
Einführung und Gegenstand der Naturwissenschaften
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Teilwissenschaften, naturwissenschaftliche Methoden,
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Methoden: Verhalten im Nawi-Raum, Experimentieren, Protokollieren, Lernmethoden
Von den Sinnen zum Messen
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Aufbau, Funktion und Anwendung der Sinnesorgane, Schwerpunkt: Ohr und Auge, Nase und Haut nur rudimentär, Ausbreitung von Licht und Schall, Fehlsichtigkeit, Schwerhörigkeit
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Methoden: Experimentieren, Sinnestäuschungen, Umgang mit Linsen, Schallquellen, Thermometer
Tiere und ihre Lebensräume
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Faszination, Beispiele, Systematik, Wirbeltierklassen und ihre Eigenschaften, Anpassung an Lebensräume
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mögliche Methoden: Spickzettel-Methode, Präsentationen, Kriterien für gute Vorträge, Säulendiagramme,
Die Welt des Großen, die Welt des Kleinen
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Phänomene der Unendlichkeit- klein und groß, Größen und Einheiten, Universum, Sonnensystem,
Mikroskopieren, Tier- und Pflanzenzellen, Atome und Moleküle, Organisationssysteme
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Methoden: Mikroskop-Führerschein, Anfertigen von Frischpräparaten (Mundschleimhaut, Zwiebelzellen, Leben im Wassertropfen) Anfertigen einer mikroskop. Zeichnung,
Pflanzen und ihre Lebensräume
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Faszination, Voraussetzung für Wachstum, Anpassung an besondere Lebensräume, Photosynthese (einfach), älteste Bäume in D
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Methoden: Langfristige Beobachtung und Dokumentation, Organisation von Langzeitaufgaben, Kriterien an ein Portfolio
Die Sonne als Energiequelle
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ggf. in "Welt des Großen und Kleinen", "Sinne" und "Pflanzen" inkludiert
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Sonne als Zeitgeber und primäre Energiequelle, Ausbreitung des Lichts, Reflexion, Brechung, Zerlegung von Licht, Wellenlängen, Photosynthese
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mögliche Methoden: Mess- und Beobachtungsdaten über längeren Zeitraum erfassen
Stoffe im Alltag
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Gefahrensymbole, Laborgeräte, Stoffe und Gegenstände, Stoffeigenschaften, Aggregatzustände von Stoffen, Schmelz- und Siedetemperaturen, Teilchenmodell, Stoffgruppen/-klassen, Reinstoffe, Stoffgemische, Stofftrennung, ggf. noch Dichteanomalie des Wassers
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Methoden: Umgang mit dem Kartuschenbrenner, Brennerführerschein, Zeichnen von Mindmap oder ..., Chromatografie, Protokollieren, Diagramm zeichnen (Zeit-Temperatur),
Bewegung und Technik
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Bewegung zu Luft, zu Land, zu Wasser,
Leiter und Nichtleiter, Strom, Stromkreis, , Technische Geräte, u.a. Glühbirne, LED, Schaltkreis, Parallel- und Reihenschaltung, Energieerzeugung (fossil, Kern- und regenerative Energien), Notwendigkeit der Energiewende
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Methoden: Stromkreise aufbauen, Schaltpläne zeichnen, El. Geräte zerlegen, Funktionsmodelle zeichnen,
Körper und Gesundheit
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(Organe und Organsysteme)
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Bewegungsapparat: Skelett, Knochen, Gelenke, Muskeln
Verdauung und Ernährung: Verdauungsorgane, (Nahrungspyramide), Nährstoffbedarf, Nährstoffspeicher
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Blutkreislauf und Atmung: Herz, Blutgefäße, Blutgruppen, Atem- und Pulsfrequenz,
Lunge
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Methoden: Pulsfrequenz messen in Ruhe und Bewegung, Atmung in verschiedenen Belastungssituationen messen, Blutdruck messen, Lesen von Inhaltsangaben, Gütesiegel, Ampelsystem, Nachweis von Nährstoffen
Sexualerziehung
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Wachstum und Pubertät, Veränderungen des Körpers, Geschlechtsorgane, Fortpflanzung, Schwangerschaft,
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Körperbewusstsein, sexuelle Orientierungen, Empfängnisverhütung, übertragbare Krankheiten, Beratungs- und Informationsstellen, Schönheitsideale, Darstellung in den Medien, Moralvorstellungen, Familienmodelle
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externe Partner: Frauenärztin, Ballance
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Methoden: Lernkarussell, Lieblingsbild, Rollenspiele, Zielscheibe