formale Sprachen
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Wichtige Grundbegriffe
  • Syntax: Die Syntax befasst sich mit den formalen Regeln für den Aufbau von gültigen Ausdrücken oder Sätzen in einer Sprache. Bei formalen Sprachen bestimmt die Syntax, welche Zeichenketten "wohlgeformt" sind, ohne Rücksicht auf deren Bedeutung. Ein bekanntes Beispiel ist die Grammatik einer Programmiersprache, die festlegt, wie Befehle und Strukturen korrekt angeordnet werden müssen. Ein syntaktisch korrekter Satz muss nicht unbedingt einen Sinn ergeben (z.B. "Farbenlose grüne Ideen schlafen wütend").
  • Semantik: Die Semantik beschäftigt sich mit der Bedeutung von Ausdrücken. Sie ordnet den syntaktisch korrekten Ausdrücken eine Bedeutung oder Interpretation zu. In formalen Sprachen definiert die Semantik die Bedeutung der Symbole und wie diese interpretiert werden, um Aussagen über die Realität (oder ein formales Modell) zu treffen. Ein semantisch korrekter Satz ist ein Satz, dem eine sinnvolle Interpretation zugeordnet werden kann.
  • Pragmatik: Die Pragmatik untersucht die Verwendung von Sprache in einem spezifischen Kontext. Sie betrachtet, wie die Bedeutung einer Äußerung vom Sprecher, dem Hörer und der Situation abhängt. Bei formalen Sprachen, die in der Regel kontextfrei sind, spielt die Pragmatik eine untergeordnete Rolle. Sie ist vor allem in der Linguistik natürlicher Sprachen von großer Bedeutung.
    Beispiel: "es brennt" im Kontext mit Wald, Wunde, Essen und Dringlichkeit
  • Grammatik: Im Kontext formaler Sprachen ist die Grammatik eine formale Beschreibung der Syntax. Sie definiert die Regeln, nach denen gültige Sätze oder Ausdrücke gebildet werden. Diese Regeln werden oft durch Produktionsregeln beschrieben (z.B. in der Backus-Naur-Form), die angeben, wie Zeichenfolgen in der Sprache erzeugt werden können.
  • erstellt mit gemini-KI