📚 Wissenschaftliche Arbeit & Germanistik
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Die Gebrüder Grimm galten als herausragende Sprachwissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Sie forschten insbesondere zur deutschen Sprache, ihrer Geschichte und Struktur.
- Jacob Grimm verfasste die „Deutsche Grammatik“ (1819–1837), die die historische Entwicklung des Deutschen systematisch beschrieb.
- Gemeinsam begannen sie 1838 das monumentale „Deutsche Wörterbuch“, das bis heute zu den bedeutendsten Werken der Germanistik zählt – ein Projekt, das erst Jahrzehnte nach ihrem Tod abgeschlossen wurde.
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Sie entwickelten die „Grimmsche Lautverschiebung“, eine essentielle Theorie zur Lautentwicklung germanischer Sprachen.
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Ihre wissenschaftlichen Ansätze basierten auf Genauigkeit, umfassender Quellenrecherche und einem tiefen Interesse für das Alltagsleben und die mündliche Überlieferung.
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„Die Lebendigkeit einer Sprache erweist sich in der Vielfalt ihrer Worte.“ – (Jacob Grimm, Einleitung DWB)
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