🌿 Barock: „Es ist alles eitel“ – Andreas Gryphius
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Autor: Andreas Gryphius
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Entstehungsjahr: 1637
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Thema: Vergänglichkeit, Vanitas-Motiv, Sinnsuche im Angesicht des Todes
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Stilmittel: Antithese, Alliteration, Metapher, Anapher
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Kurze Interpretation:
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Das berühmte Gedicht steht beispielhaft für die Barockdichtung und die Vergänglichkeit allen Irdischen. Gryphius verwendet zahlreiche Gegensätze, um die fragile Existenz des Menschen hervorzuheben. Die immer wiederkehrende Betonung der Eitelkeit aller Dinge unterstreicht die barocke Vanitas-Vorstellung. Durch Metaphern wie „Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein“ wird die Unsicherheit und Kurzlebigkeit des Daseins vermittelt. Das Gedicht ruft dazu auf, sich auf jenseitige Werte zu konzentrieren, da alles Weltliche dem Verfall preisgegeben ist.
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