🌜 Der Erlkönig (Johann Wolfgang von Goethe)
  • Goethes berühmte Ballade „Der Erlkönig“ gilt als Paradebeispiel der Romantik.
  • Die Geschichte einem Vater, der nachts mit seinem kranken Sohn durch einen dunklen Wald reitet, wird durch eindrückliche sprachliche Bilder intensiviert.
  • Wichtige sprachliche Bilder:
    • "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?" – Startet mit einem Bild von Geschwindigkeit und Gefahr in der Dunkelheit.
    • Die Gestalt des Erlkönigs wird mit verführerischen Naturbildern beschrieben: "Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm"
    • Der Nebelstreif und das dunkle Gehölz unterstreichen die Bedrohlichkeit der Szene.
  • Wirkung auf die Stimmung:
    • Die Bilder vermitteln ein Gefühl der Angst, Unsicherheit und Ausweglosigkeit.
    • Die personifizierte Natur (Nebel und Wind) gibt den Eindruck, als wäre die Umwelt selbst gegen Vater und Kind.
    • Die traumhafte, unheimliche Atmosphäre wird verstärkt, indem die Grenze zwischen Realität und Vorstellung verwischt wird.
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