🔑 Verschlüsselung im Ersten Weltkrieg
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren sichere Kommunikationswege für das Militär ein dringendes Bedürfnis. Im Ersten Weltkrieg nutzten die Armeen vor allem code books und einfache Substitutions- oder Transpositionsverfahren zur Verschlüsselung geheimer Nachrichten. Diese Verfahren bestanden meist darin, Buchstaben im Klartext durch andere Zeichen oder Buchstabenkombinationen zu ersetzen.
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Allerdings waren viele dieser Methoden anfällig für das Abfangen und Entziffern durch den Feind.
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Mit der Zeit entwickelten sich die Fähigkeiten im sogenannten Kryptoanalyse-Bereich weiter: Immer komplexere Methoden wurden eingesetzt, jedoch blieb die Mensch-zu-Mensch-Fehleranfälligkeit hoch. Die technologische Entwicklung war noch nicht fortgeschritten genug für die breite maschinelle Nutzung.
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Die Schwächen der damaligen Verfahren führten später zum Wunsch nach leistungsfähigeren, automatisierten Chiffriermaschinen wie der Enigma.
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