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Unterricht und Didaktik

Dave Schröter

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Grundprinzipien

  • DIGSEL ist mehr als „digital arbeiten“ – es ist eine durchdachte Unterrichtsform.
  • Die wichtigsten Prinzipien:
    • Selbstverantwortetes Lernen: SuS bearbeiten Lernaufgaben eigenständig – aber auf klar geplanten Wegen.
    • Begleitete Selbstlernphasen: Die Lehrkraft strukturiert, betreut und reflektiert den Lernprozess aktiv.
    • Digitale Medien als Werkzeuge, nicht Selbstzweck: Die Auswahl richtet sich nach didaktischen Zielen, nicht nach technischer Machbarkeit.
    • Verbindung mit Präsenzunterricht: Selbstlernphasen sind eingebettet in analoge und digitale Lernsettings.
  • Selbstlernen braucht Struktur, Klarheit und Rückkopplung

Lernarrangements

  • DIGSEL kann vielfältig gestaltet werden – zentral ist eine kluge Kombination aus Ziel, Lernweg und Methode. Beispiele für Lernarrangements:
    • Stationenlernen mit digitalen Aufgaben
    • Wochenplanarbeit mit Lernmodulen (z. B. MeSax, LMS)
    • Projektorientierte Lernphasen (z. B. Mini-Recherchen, Präsentationen, E-Portfolios)
    • Flipped Classroom: Digitale Inputphasen zuhause, Vertiefung in der Schule
    • Hybridformate mit analogen und digitalen Elementen
  • Die Lehrkraft entscheidet je nach Ziel und Lerngruppe über:
    • Zeitrahmen (45 min, Doppelstunde, Projektwoche)
    • Betreuung (Lehrkraft, Teamteaching, Assistenzkraft)
    • Sozialform (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit)

Unterrichtsszenarien

  • Ein DIGSEL-Szenario folgt oft einem ähnlichen Ablauf. Beispiel:
  • 1. Einführung (Präsenz):
    • Ziel klären
    • Tools zeigen
    • Materialien vorstellen
  • 2. Selbstlernphase (digital gestützt):
    • Bearbeitung von Aufgabenmodulen (z. B. LernSax, MeSax)
    • Arbeit mit Apps, Videos, digitalen Arbeitsblättern
  • 3. Reflexion & Feedback (Präsenz / digital):
    • Lernergebnisse sichern
    • Rückmeldung durch Lehrkraft oder Peers
    • ggf. Ausblick auf nächste Schritte

differenzierte Lernniveaus

  • DIGSEL bietet ideale Möglichkeiten zur Differenzierung:
    • Unterschiedliche Niveaustufen in den Lernmodulen
    • Freie Wahl von Zugangswegen (Video, Text, Übung, Quiz)
    • Selbsteinschätzungstools und adaptive Systeme
    • Erweiterungsaufgaben für leistungsstärkere SuS
    • Hilfestellungen oder Tipps für Unterstützungsbedarfe

Materialsammlung