Modulbausteine in Ebene: Grundlagen
Pädagogische Überlegungen von Behaviourismus zu Konstruktivismus
  • Die pädagogischen Überlegungen vom Behaviourismus zum Konstruktivismus repräsentieren eine evolutionäre Verschiebung in der Art und Weise, wie Lernen und Unterricht betrachtet werden. Der Behaviourismus, geprägt durch Theorien wie die von B.F. Skinner, betont das Verhalten als Reaktion auf Reize und propagiert externe Belohnungen oder Bestrafungen zur Formung des Lernens. Kontrastierend dazu legt der Konstruktivismus, vertreten durch Pädagogen wie Jean Piaget, den Fokus auf den aktiven Aufbau von Wissen durch individuelle Erfahrungen, Interaktionen und soziale Kontexte.
    Während der Behaviourismus auf beobachtbare Verhaltensänderungen abzielt, betont der Konstruktivismus das eigenständige Denken, die Reflexion und die aktive Auseinandersetzung der Lernenden mit dem Unterrichtsmaterial. Diese pädagogische Entwicklung spiegelt einen Paradigmenwechsel wider, der von einer passiven Rezeption von Wissen zu einem proaktiven, konstruktiven Lernansatz übergeht.
    Diese Überlegungen werden auf den digital-inklusiven Unterricht übertragen und aufgezeigt, inwiefern die unterschiedlichen Ansätze verfolgt werden sowie welche Vorteil sich bieten, aber auch wo es Nachteile geben kann.