inklusiv.digital - Abstimmung über angedachte Bausteine
edu.45054Abstimmung benötigter Modulinhalte
Hinweise
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Auf dieser Edumap sind angedachte Themen für die zukünftige Bausteinentwicklung in den fünf Ebenen (in Alehnung nach Schulz 2018) abgebildet.
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Neben den jeweiligen Modultiteln befindet sich ein Pfeilsymbol. Wenn Sie dieses anklicken, öffnet sich eine Textbox darunter. Dort finden sich erste Gedanken zu den geplanten Bausteinen.
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Neben der aufgeführten Modulenebene befindet sich jeweils eine Spalte, in der Sie abstimmen können, welche der beschriebenen Bausteine Sie interessant finden.
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Gerne können Sie auch potentielle Autor:innen (Name und Kontakt), Critical friends, Expert:innen und ggf. Schulen für Praxisbeispiele als Kommentare hinterlegen.
Modulbausteine in Ebene: Grundlagen
9 Aspekte eines guten diklusiven (digital-inklusiven) Unterrichts
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In diesem Baustein geht es darum die neun Aspekte eines digital-inklusiven Unterrichts vorgestellt und erläutert zu bekommen. Diese sind: 1. Barrierefreiheit & Zugänglichkeit, 2. Diversität der Lernmaterialien, 3. Individualisierung & Differenzierung, 4. Kommunikation, 5. Technologische Vielfalt, 6. Barrierefreie Assessments, 7. Sensibilisierung & Schulung, 8. Partizipation der Eltern, 9. Evaluation & Anpassung.
Es werden zu diesen neun Kriterien Einsatzszenaieren und Handlungsmöglichkeiten beschrieben und auf ihre Umsetzung hin untersucht.
Medienpädagogische Grundbegriffe
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Medienpädagogische Grundbegriffe (wie z. B. Medienpädagogik, Mediendidaktik, Medienerziehung, Medienbildung, Medienliteracy) beziehen sich auf Schlüsselkonzepte und -terminologien im Bereich der Medienpädagogik, die die Erziehung und Bildung im Umgang mit Medien betreffen. Zu den zentralen Begriffen werden Definitionen vorgestellt und erkäutert, wie sie die Basis für unser mediales Lernen bilden.
Diklusion (Digitalisierung & Inlusion) in der eigenen Biografie
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Der voranschreitende digitale Wandel erleichterte nicht nur den Zugang zu Bildung und Informationen, sondern initiierte ebenso innovative Ansätze, um Menschen mit vielfältigen Fähigkeiten effektiver in die soziale Gemeinschaft zu integrieren. Die Bereitstellung digitaler Werkzeuge ermöglichte eine individualisierte Anpassung der Lernumgebung sowie die Nutzung von Ressourcen in barrierefreien Formaten. Parallel dazu trugen inkludierende digitale Technologien dazu bei, soziale Barrieren zu überwinden und den Dialog durch vielfältige Kommunikationsformen zu fördern. Wie man sehe kann, spielen die Digitalisierung und inklusive Prozesse eine bedeutende Rolle in der eigenen Biografie. Darum geht es in diesem Baustein.
Digitale Teilhabe
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Digitale Teilhabe umfasst die aktive und gleichberechtigte Beteiligung aller Mitglieder einer Gesellschaft am digitalen Leben. Dies schließt den Zugang zu digitalen Ressourcen, Technologien und Informationen ein, wodurch individuelle Chancen und Möglichkeiten erweitert werden. Digitale Teilhabe geht jedoch über den bloßen Zugang hinaus und beinhaltet auch die aktive Nutzung und Mitgestaltung digitaler Plattformen. Dies kann durch die Förderung digitaler Kompetenzen, die Schaffung barrierefreier Online-Räume sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse und Fähigkeiten erfolgen. Eine gelungene digitale Teilhabe ermöglicht es Menschen, ihre Stimmen zu erheben, sich zu informieren, zu lernen, soziale Verbindungen zu pflegen und aktiv an gesellschaftlichen Prozessen teilzunehmen, unabhängig von individuellen Merkmalen oder Hintergründen. In diesem Baustein wird erklärt, wie man digitale Teilhabe für alle ermöglich kann und welche Tools und digitalen Werkzeuge dabei behilflich sind.
Analog vs. Digital
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Die Debatte zwischen analogem und digitalem Unterricht spiegelt die Herausforderung wider, traditionelle Lehrmethoden mit den Potenzialen digitaler Technologien zu integrieren. Analoger Unterricht konzentriert sich auf bewährte Praktiken wie Lehrbücher, handschriftliche Notizen und Tafelbilder. Diese Methode betont die direkte Interaktion zwischen Lehrkraft und Lernende sowie die physische Präsenz von Lernmaterialien.
Demgegenüber steht der digitale Unterricht, der auf Technologien wie Laptops, Tablets und Online-Ressourcen basiert. Dies ermöglicht eine breite Palette interaktiver Lerninstrumente, multimediale Inhalte und individualisierte Lernpfade. Digitale Lehrmethoden bieten Flexibilität und Zugang zu globalen Informationen.
Beide Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile. Analoger Unterricht betont oft persönliche Interaktionen, während digitaler Unterricht auf innovative Technologien setzt. Der ideale Ansatz könnte jedoch in einer ausgewogenen Nutzung beider Methoden liegen, wobei die traditionellen Stärken des analogen Unterrichts mit den Chancen der Digitalisierung kombiniert werden, um eine vielfältige und effektive Lernumgebung zu schaffen. Diese Vor- und Nachteile werden im Baustein diskutiert und analysiert.
Diklusive (digital-inklusive) Zukunftsmuik
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Die Zukunft des inklusiv-digitalen Unterrichts wird durch eine erweiterte und individualisierte Lernumgebung geprägt sein, die die Vielfalt der Lernenden in den Fokus rückt. Adaptive Lernplattformen, die sich automatisch an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler anpassen, könnten durch fortschreitende Technologien realisiert werden. Virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR) könnten dabei immersive Lernerlebnisse schaffen, insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Förderbedarfen und Herausforderungen.
Zukünftige Entwicklungen könnten eine verstärkte Betonung der digitalen Medienkompetenz und des kritischen Denkens mit sich bringen, um Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Insgesamt könnte inklusiv-digitaler Unterricht dazu beitragen, Bildungsgerechtigkeit zu fördern und sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Teilhabe erhalten. In diesem Baustein werden verschiedene Zukunftsszenarien beschrieben und versteht sich als Inspiration, was alles in Zukunft möglich sein wird!
Pädagogische Überlegungen von Behaviourismus zu Konstruktivismus
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Die pädagogischen Überlegungen vom Behaviourismus zum Konstruktivismus repräsentieren eine evolutionäre Verschiebung in der Art und Weise, wie Lernen und Unterricht betrachtet werden. Der Behaviourismus, geprägt durch Theorien wie die von B.F. Skinner, betont das Verhalten als Reaktion auf Reize und propagiert externe Belohnungen oder Bestrafungen zur Formung des Lernens. Kontrastierend dazu legt der Konstruktivismus, vertreten durch Pädagogen wie Jean Piaget, den Fokus auf den aktiven Aufbau von Wissen durch individuelle Erfahrungen, Interaktionen und soziale Kontexte.
Während der Behaviourismus auf beobachtbare Verhaltensänderungen abzielt, betont der Konstruktivismus das eigenständige Denken, die Reflexion und die aktive Auseinandersetzung der Lernenden mit dem Unterrichtsmaterial. Diese pädagogische Entwicklung spiegelt einen Paradigmenwechsel wider, der von einer passiven Rezeption von Wissen zu einem proaktiven, konstruktiven Lernansatz übergeht.
Diese Überlegungen werden auf den digital-inklusiven Unterricht übertragen und aufgezeigt, inwiefern die unterschiedlichen Ansätze verfolgt werden sowie welche Vorteil sich bieten, aber auch wo es Nachteile geben kann.
Zeitgemäßer Unterricht im 21. Jahrhundert
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Zeitgemäßer Unterricht im 21. Jahrhundert zeichnet sich durch eine Integration moderner Technologien aus, die das Lernen unterstützen und die digitale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern. Interaktive Lehrmethoden, einschließlich kollaborativem Online-Lernen und projektbasierter Ansätze, ermöglichen eine aktive Beteiligung der Lernenden. Der zeitgemäße Unterricht betont auch die Entwicklung von überfachlichen Fähigkeiten wie kritischem Denken, Problemlösungskompetenz und interkultureller Sensibilität, um Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen einer sich ständig wandelnden globalen Gesellschaft vorzubereiten. Diese Schwerpunkte werden in diesem Baustein thematisiert und darüber aufgeklärt, wie aktuell digital-inklusiver Unterricht aussieht, in dem Beispiele aus verschiedenen Schulen vorgestellt werden.
Modelle für den digitalen Unterricht
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Modelle für den digitalen Unterricht bieten strukturierte Rahmen, um Lehr- und Lernprozesse unter Einbeziehung digitaler Technologien zu gestalten. Ein solches Modell könnte beispielsweise das Flipped-Classroom-Modell umfassen, bei dem Lerninhalte vor dem Unterricht eigenständig durch die Schülerinnen und Schüler erarbeitet werden und die Unterrichtszeit dann für vertiefende Diskussionen und Anwendungen genutzt wird. Ebenso sind blended learning-Modelle verbreitet, die eine Kombination aus Präsenz- und Online-Unterricht vorsehen. Diese Modelle fördern nicht nur den effektiven Einsatz von Technologie, sondern ermöglichen auch eine flexiblere Anpassung an unterschiedliche Lernstile und individuelle Bedürfnisse der Lernenden. In diesem Baustein werden verschiedene Unterrichtssettings vorgestellt und Einblick in Schulen gegeben, die verschiedene digitale Modelle in ihren Unterricht integrieren.
Erfolgreich lernen
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Erfolgreiches Lernen im digital-inklusiven Unterricht zeichnet sich durch mehrere Schlüsselfaktoren aus. Erstens ist die Integration digitaler Werkzeuge und Ressourcen in den Unterricht entscheidend. Diese sollten barrierefrei gestaltet sein und den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden, um eine inklusive Lernumgebung zu schaffen.
Zweitens spielt die Differenzierung eine zentrale Rolle. Lehrerinnen und Lehrer sollten in der Lage sein, den Unterricht so zu gestalten, dass er auf die vielfältigen Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingeht. Dies kann durch personalisierte Lernpfade, adaptive Technologien und die Berücksichtigung unterschiedlicher Lernstile erreicht werden.
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Förderung der Zusammenarbeit und Kommunikation. Der digitale-inklusive Unterricht sollte Raum für Interaktion und den Austausch von Ideen bieten. Dies kann durch Online-Kollaborationstools, Diskussionsforen und kooperative Projekte ermöglicht werden.
Schließlich ist eine kontinuierliche Schulung und Unterstützung für Lehrkräfte unerlässlich. Diese sollten über die notwendigen digitalen Kompetenzen verfügen und in der Lage sein, digitale Werkzeuge effektiv in ihren Unterricht zu integrieren, um ein optimales Lernumfeld für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen.
In diesem Baustein werden Gelingensbedingungen skizziert, die für das erfolgreiche Lernen gebraucht werden und Bespiele gegeben, wie eine Umsetzung aussehen kann.
Ansätze der diklusiven (digital-inklusiven) Schulentwicklung
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Digitale-inklusive Schulentwicklung beinhaltet die Schulung von Lehrkräften in digitalen Kompetenzen und die Förderung von Strategien zur Differenzierung und Anpassung des Unterrichts. Die Implementierung von barrierefreien digitalen Werkzeugen ermöglicht es Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen, am Unterricht teilzunehmen und ihre Potenziale zu entfalten.
Darüber hinaus umfasst die digitale-inklusive Schulentwicklung auch die Schaffung einer unterstützenden Infrastruktur, die den Zugang zu digitalen Ressourcen für alle Schülerinnen und Schüler sicherstellt. Dieser Ansatz strebt an, eine chancengerechte Bildung zu fördern und sicherzustellen, dass jeder Schüler die Möglichkeit hat, erfolgreich am digitalen-inklusiven Lernumfeld teilzunehmen.
In diesem Baustein werden erste Ansätze zur digital-inklusiven Schulentwicklung vorgestellt und Best-practice-Beispeile gegeben.
Medienkonzeptionelle Arbeit
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Medienkonzeptionelle Arbeit bezieht sich auf die strategische Planung, Entwicklung und Umsetzung von Medienkonzepten in verschiedenen Kontexten. Dies kann in Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Agenturen oder anderen Organisationen erfolgen. Der Fokus liegt dabei darauf, Medien sinnvoll einzusetzen, um bestimmte Ziele zu erreichen, sei es im Bildungsbereich, in der Unternehmenskommunikation oder in anderen Anwendungsfeldern.
In der medienkonzeptionellen Arbeit werden verschiedene Aspekte berücksichtigt, darunter die Auswahl geeigneter Medienformate, die Integration von Technologien, die Berücksichtigung der Zielgruppenbedürfnisse, die Entwicklung von Inhalten und die Festlegung von Evaluations- und Erfolgskriterien. Es geht darum, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, um Medien effektiv und zielgerichtet einzusetzen und somit einen positiven Einfluss auf die Kommunikation, das Lernen oder andere Prozesse zu erzielen. Dieser Baustein erklärt, was unter medienkonzeptioneller Arbeit zu verstehen ist und welche Handlungsansätze es gibt.
Ausstattungsplanung
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Die sorgfältige Ausstattungsplanung für einen digital-inklusiven Unterricht an der Schule erfordert die Berücksichtigung verschiedener entscheidender Faktoren, um sicherzustellen, dass die individuellen Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler angemessen berücksichtigt werden. Hierbei spielen mehrere Aspekte eine wesentliche Rolle:
Barrierefreie Technologie steht an erster Stelle. Die Auswahl von digitalen Geräten und Software sollte darauf abzielen, Barrierefreiheit zu gewährleisten. Dies beinhaltet die Integration von Screen-Readern, sprachgesteuerten Optionen, Vergrößerungssoftware und anderen barrierefreien Funktionen.
Die Schule sollte über eine Vielzahl von Endgeräten verfügen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Dazu gehören Laptops, Tablets, Smartboards und andere digitale Werkzeuge, die flexibel im Unterricht eingesetzt werden können.
Ein zuverlässiger und schneller Internetzugang ist von entscheidender Bedeutung, um einen effektiven digitalen Unterricht zu gewährleisten. Dies ermöglicht den Zugang zu Online-Ressourcen, Videokonferenzen und anderen digitalen Lernmaterialien.
All diese Faktoren werden in diesem Baustein erläutert.
Projektarbeit in der Schulentwicklung
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Projektarbeit in der Schulentwicklung ist ein dynamischer Prozess, der darauf abzielt, die Qualität und Relevanz von Bildungsinstitutionen kontinuierlich zu verbessern. Sie beginnt oft mit einer umfassenden Bedarfsanalyse, bei der die Herausforderungen und Potenziale der Schule ermittelt werden. Gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren, einschließlich Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern und der Schulverwaltung, werden klare Ziele definiert und innovative Projekte geplant.
Die Implementierung von Innovationsprojekten steht im Mittelpunkt, sei es die Einführung digitaler Lehrmethoden, die Förderung von Inklusion oder die Entwicklung von Medienkompetenzen. Dabei übernehmen Projektgruppen spezifische Verantwortlichkeiten und begleiten die Umsetzung. Eine kontinuierliche Evaluation gewährleistet die regelmäßige Überprüfung der Fortschritte und ermöglicht die Anpassung von Strategien basierend auf gesammelten Daten und Feedback.
Die Förderung von Schülerpartizipation ist ein relevanter Schlüsselaspekt, um ihre Perspektiven und Bedürfnisse in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Die Nachhaltigkeit steht im Fokus, indem langfristige Strategien und Maßnahmen entwickelt werden, die über den Projektzeitraum hinausreichen und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung fördern. Insgesamt schafft die Projektarbeit in der Schulentwicklung eine agile und anpassungsfähige Schulumgebung, die den aktuellen pädagogischen Anforderungen gerecht wird. Wie eine solche Projektarbeit aussehen kann, wird in diesem Baustein dargrstellt.
Individuum (Lernen mit Medien)
Teilhabe durch Virtualität
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Die Teilhabe durch Virtualität eröffnet vielfältige Möglichkeiten, um Menschen, unabhängig von räumlichen, zeitlichen oder physischen Einschränkungen, in gesellschaftliche Prozesse einzubeziehen. Durch virtuelle Plattformen und Technologien können Menschen miteinander interagieren, kommunizieren und an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen, ohne physisch am gleichen Ort zu sein.
In Bildungskontexten ermöglicht virtuelle Teilhabe beispielsweise Fernunterricht und E-Learning, wodurch Lernende unabhängig von ihrem Standort Zugang zu Bildungsinhalten erhalten. Dies fördert die Inklusion und ermöglicht individuelles Lernen entsprechend den Bedürfnissen der Lernenden.
Die Virtualität trägt somit dazu bei, Barrieren zu überwinden und Menschen unterschiedlicher Hintergründe in diverse gesellschaftliche Bereiche einzubinden. Gleichzeitig ist es wichtig sicherzustellen, dass digitale Plattformen barrierefrei gestaltet sind, um eine inklusive Teilhabe für alle zu gewährleisten. Diese vielfältigen Möglichkeiten, die diruch Virtualität erreicht werden, werden in diesem Baustein skizziert.
Digitale Hilfen für den Bereich Schriftsprache
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Im Bereich "Schriftsprache" stehen eine Vielzahl digitaler Hilfsmittel zur Verfügung, die das Schreiben und Lesen unterstützen. Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word oder Google Docs bieten integrierte Rechtschreib- und Grammatikprüfungen, die Schreibenden Rückmeldungen zu ihren Texten geben. Vorleseprogramme ermöglichen es, geschriebene Texte akustisch wiedergeben zu lassen, was besonders für Menschen mit Lese- oder Sehschwierigkeiten hilfreich ist.
Apps, die sich auf Grammatik und Rechtschreibung konzentrieren, bieten interaktive Übungen und Spiele, um die Schreibkompetenz zu fördern. Spracherkennungssoftware gestattet die Umwandlung von gesprochenen Worten in geschriebenen Text, was für Personen mit Schwierigkeiten beim handschriftlichen oder typografischen Schreiben nützlich sein kann. Lernplattformen für Schriftsprache bieten gezielte Online-Übungen und interaktive Lektionen, um das Schreiben und Lesen zu verbessern.
Digitale Bücher und E-Reader ermöglichen personalisierte Leseerlebnisse mit Funktionen wie Textvergrößerung und individueller Anpassung von Schriftarten und Farben. Online-Rechtschreibprüfungstools sind in verschiedenen Anwendungen verfügbar und bieten sofortige Korrekturen während des Schreibens.
Diese digitalen Hilfsmittel tragen dazu bei, die Schriftsprachkompetenzen zu entwickeln und den Zugang zum Schreiben und Lesen für eine vielfältige Nutzergruppe zu erleichtern. Der Einsatz dieser Tools kann sowohl im schulischen Kontext als auch für individuelles Lernen effektiv sein. All diese unrerschiedlichen digitalen Unterstützungsangebote für den Schriftspracherwerb werden in diesem Baustein vorgestellt.
Digitale Hilfen für den Bereich Motorik
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Im Bereich "Motorik" stehen diverse digitale Hilfsmittel zur Verfügung, um Menschen mit motorischen Herausforderungen zu unterstützen. Zum Beispiel Geräte mit Touchscreens, wie Tablets und Smartphones, ermöglichen eine intuitive Bedienung durch Berührung. Diese Technologie kann für Personen mit motorischen Beeinträchtigungen leichter zugänglich sein als herkömmliche Tastaturen oder Maussteuerungen. Virtuelle Assistenten wie Siri (Apple), Google Assistant oder Amazon Alexa ermöglichen die Steuerung von Geräten durch gesprochene Befehle. Dies erleichtert die Bedienung für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik.
Es gibt spezielle adaptive Eingabegeräte wie joystickbasierte Mäuse, Trackballs oder individuell anpassbare Tastaturen, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit motorischen Einschränkungen zugeschnitten sind.
Fortgeschrittene Technologien ermöglichen die Steuerung von Computern und Geräten durch Augenbewegungen. Dies ist besonders für Personen mit schwerwiegenden motorischen Beeinträchtigungen eine nützliche Alternative.
Predictive-Text-Software und Autokorrekturfunktionen in verschiedenen Anwendungen können Menschen mit motorischen Schwierigkeiten unterstützen, indem sie beim Schreiben Vorschläge machen und Fehler korrigieren. Es gibt eine Vielzahl von speziell entwickelten Spielen und Anwendungen, die darauf abzielen, die motorischen Fähigkeiten zu verbessern oder anzupassen, insbesondere für Kinder.
In der Rehabilitation können roboterassistierte Geräte eingesetzt werden, um gezielte Übungen zur Verbesserung der motorischen Funktionen durchzuführen.
Digitale Hilfen für den Bereich Konzentration/Aufmerksamkeit
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Im Bereich "Konzentration und Aufmerksamkeit" stehen diverse digitale Hilfsmittel zur Verfügung, die darauf abzielen, die kognitiven Fähigkeiten zu fördern und die Aufmerksamkeit zu steigern. Dazu gehören Meditations- und Achtsamkeits-Apps, die geführte Meditationen und Entspannungstechniken bieten, um die Konzentration zu verbessern. Brain-Training-Apps bieten kognitive Übungen, die Gedächtnis, Problemlösungsfähigkeiten und Konzentration ansprechen. Fokussierende Musik und Klänge auf digitalen Plattformen dienen als Hintergrundgeräusche während der Arbeit. Timer- und Pausen-Apps unterstützen die Strukturierung von Arbeits- oder Lernzeit, während Virtual-Reality-Anwendungen gezielte Simulationen für Menschen mit Aufmerksamkeitsproblemen bieten. Erinnerungs- und Planungs-Apps helfen bei der Organisation von Aufgaben, und Gaming-Plattformen bieten Spiele und Apps zur gezielten Förderung kognitiver Fähigkeiten. Diese digitalen Ressourcen bieten eine vielseitige Auswahl zur Stärkung der Konzentration und Aufmerksamkeit, wobei ihre Anwendung flexibel den individuellen Bedürfnissen und Präferenzen der Nutzerinnen und Nutzer angepasst werden kann. Solche Unterstützungsmethoden werden in diesem Baustein vorgestellt.
Digitale Hilfen für den Bereich Autismusspektrum
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Im Kontext des Autismusspektrums stehen verschiedene digitale Hilfsmittel zur Verfügung, um Menschen mit Autismus gezielt zu unterstützen. Kommunikations-Apps bieten verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten durch visuelle Unterstützung und Text-to-Speech-Funktionen. Sozialkompetenz-Apps fördern interaktive Simulationen und Übungen zur sozialen Interaktion. Planungs- und Strukturierungs-Apps helfen dabei, den Alltag zu organisieren, während Sensory Apps beruhigende visuelle, auditive oder taktile Erfahrungen für die Sinneswahrnehmung bieten. Virtual-Reality-Anwendungen dienen in der Therapie der Simulation realer Situationen zur Vorbereitung auf potenziell herausfordernde Ereignisse. Lern-Apps präsentieren Lerninhalte angepasst an individuelle Bedürfnisse, und Selbstregulations-Apps unterstützen die Erkennung und Verwaltung emotionaler Zustände durch Spiele und Visualisierungen. Tutorielle Apps bieten schließlich individualisierte Lernunterstützung mit angepasstem Lerntempo und zusätzlichen Erklärungen. Die Auswahl und Anwendung dieser digitalen Hilfsmittel sollte stets die spezifischen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen im Autismusspektrum berücksichtigen und stehen in diesem Baustein im Mittelpunkt.
Digitale Medien bei intensivem Assistenzbedarf
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Für Schülerinnen und Schüler mit intensivem Assistenzbedarf stehen verschiedene digitale Medien zur Verfügung, um ihre spezifischen Bedürfnisse zu adressieren. Kommunikations-Apps mit anpassbaren Symbolen und Text-to-Speech-Funktionen ermöglichen es diesen Schülern, sich besser auszudrücken. Bild- und Video-Apps können als visuelle Unterstützung dienen, um Lerninhalte auf eine leicht verständliche Weise zu präsentieren. Digitale Storytelling-Tools erlauben es, individuelle Geschichten zu erstellen, um die Kreativität und Kommunikationsfähigkeiten zu fördern. Durch interaktive Lern-Apps können angepasste Lerninhalte vermittelt werden, wobei auf unterschiedliche Sinneswahrnehmungen Rücksicht genommen wird. Technologien wie Eye-Tracking-Systeme ermöglichen Schülerinnen und Schüler mit eingeschränkter motorischer Fähigkeit die Steuerung von digitalen Geräten allein durch Augenbewegungen. Virtual-Reality-Anwendungen bieten immersive Lernumgebungen, die für Schülerinnen und Schüler mit intensivem Assistenzbedarf individuell angepasst werden können. Diese Beispiele und noch viele weitere Möglichkeiten werden in diesem Baustein skizziert.
Sozialraumbezogenes Arbeiten (Verbindung von wohnortnahem Lernen und digitalen Medien)
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Sozialraumbezogenes Arbeiten, durch die Verknüpfung von wohnortnahem Lernen und digitalen Medien, bildet eine innovative Ansatz, um Bildung noch stärker an den individuellen Lebenskontext der Lernenden anzupassen. Diese Methode integriert die Vorteile digitaler Medien, um Bildungsinhalte flexibel und standortunabhängig zu vermitteln. Dabei ermöglicht sie eine enge Verbindung zwischen dem Lernprozess und dem sozialen Umfeld der Lernenden. Durch digitale Plattformen können Schülerinnen und Schüler nicht nur ortsunabhängig auf Lehrmaterialien zugreifen, sondern auch lokale Ressourcen und Gemeinschaftsaktivitäten besser einbinden. Diese Verbindung von wohnortnahem Lernen und digitalen Medien fördert eine stärkere Einbindung der Lernenden in ihre sozialen Strukturen, trägt zu einer erhöhten Motivation bei und schafft eine lernfördernde Umgebung, die auf die individuellen Bedürfnisse und den Lebensraum der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten ist. In diesem Baustein werden dazu Beispiele erläutert und erklärt, wie diese Form des Lernens umgesetzt wird.
Lernebene (Lernen mit Medien)
Hilfen zur Visualisierung und Anschaulichkeit
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Die Verwendung von anschaulichen Grafiken und Diagrammen bietet wertvolle Hilfen zur Visualisierung, um komplexe Informationen verständlich darzustellen. Klare und gut strukturierte visuelle Elemente sind unverzichtbare Instrumente, um die Anschaulichkeit von Präsentationen und Berichten zu verbessern und die Informationen für das Publikum zugänglicher zu machen. Die Integration von unterstützenden visuellen Hilfsmitteln, wie beispielsweise Infografiken oder Illustrationen, erleichtert nicht nur das Verständnis, sondern steigert auch die Effektivität der Kommunikation in verschiedenen Bereichen, von der Wissenschaft bis hin zur Geschäftswelt.
All das sind.Beispiele für die Visualisierung und Anschaulichkeit. Diese und weitere werden in diesem Baustein dargestellt.
Individualisierung durch Autorenprogramme
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Autorenprogramme revolutionieren die Content-Erstellung und -präsentation, indem sie maßgeschneiderte Inhalte ermöglichen, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind. Die Flexibilität in der Gestaltung erstreckt sich auf Texte, Grafiken und Multimedia, was eine persönlichere Verbindung zu den Leserinnen und Lesern oder Zuschauerinnen und Zuschauern schafft.
Diese Programme integrieren nicht nur Interaktivität, sondern erlauben Leserinnen und Lesern Entscheidungen zu treffen und den Verlauf von Geschichten zu beeinflussen. In Präsentationen können Nutzerinnen und Nutzer gezielt relevante Informationen ansteuern, was Engagement und Lernerfahrung steigert.
Autorenprogramme bieten außerdem die Möglichkeit, Inhalte dynamisch zu aktualisieren und sich ändernden Anforderungen anzupassen. Dieser flexible Ansatz hält Informationen aktuell und relevant. Insgesamt eröffnen Autorenprogramme neue Wege für kreative Inhalte und fördern eine individuelle, anpassbare Nutzererfahrung. Um die Individualiserung durch Autorenprogramme geht es in diesem Baustein
Hilfestellungen bei der Planung/Organisation
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Effektive Hilfestellungen bei der Planung und Organisation spielen eine entscheidende Rolle, um komplexe Aufgaben in überschaubare Schritte zu strukturieren und den Gesamterfolg zu optimieren.
Sie ermöglichen nicht nur eine effiziente Ressourcennutzung, sondern fördern auch die Zielerreichung, indem sie klare Leitlinien und Strategien bereitstellen, um Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.
In diesem Baustein werden Hilfestellung für die Planung und Organisation von Unterricht vorgestellt.
Adaptive Lernsysteme
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Adaptive Lernsysteme passen sich individuell an die Bedürfnisse und Fortschritte der Lernenden an, indem sie personalisierte Lehrinhalte und Lernwege bereitstellen.
Durch die Nutzung von Daten und intelligenten Algorithmen ermöglichen adaptive Lernsysteme eine maßgeschneiderte Lernerfahrung, die sich flexibel den Fähigkeiten und Präferenzen der Nutzer anpasst.
Adaptive Lernsysteme können so auf die Voraussetuznen der Schülerinnen und Schüler eingehen und darum geht es in diesem Baustein.
Lern-Managementsysteme
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Lern-Managementsysteme sind umfassende Plattformen, die die Organisation, Bereitstellung und Verfolgung von Bildungsinhalten und Schulungsaktivitäten in Unternehmen oder Bildungseinrichtungen effizient koordinieren.
Sie bieten Funktionen wie Kursverwaltung, Ressourcenbereitstellung und Nutzerbewertungen, um eine zentrale Steuerung des Lernprozesses zu ermöglichen und die Interaktion zwischen Lernenden, Trainern und Inhalten zu optimieren.
In diesem Baustein werden die Möglichkeiten von LMS-Systemen vorgestellt sowie die verschiedenen Arten.
Lernen und Lehren mit Videos
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Das Lernen und Lehren mit Videos bietet eine dynamische und visuell ansprechende Methode, um komplexe Konzepte zu vermitteln, wodurch der Lernprozess effektiver und eingängiger gestaltet wird.
Die Verwendung von Videos ermöglicht es Lehrern, den Unterricht zu individualisieren, Lernende zu motivieren und den Zugang zu Bildungsinhalten zu erleichtern, indem sie visuelle Elemente und multimediale Ansätze in den Bildungsprozess integrieren.
In diesem Baustein wird vorgestellt, wie das Lehren und Lernen mit Videos funktioniert und welche Methoden koplementär genutzt werden können.
Arbeit mit Lernplänen/ Lernrastern
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Die Arbeit mit Lernplänen oder Lernrastern bietet eine strukturierte Methode, um Lernziele zu definieren, den Fortschritt zu verfolgen und individuelle Lernpfade für effektives und zielgerichtetes Lernen zu gestalten.
Durch die gezielte Planung von Lernaktivitäten ermöglichen Lernpläne eine optimale Nutzung von Ressourcen und bieten Lernenden die Möglichkeit, ihren eigenen Lernprozess zu steuern und ihre Ziele systematisch zu erreichen.
Wie mach mit Lernplänen und Lernplänen arbeitet, erfahren Sie in diesem Baustein.
Hilfestellungen zu den fachlichen Inhalten
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Hilfestellungen zu den fachlichen Inhalten bieten unterstützende Ressourcen und Erklärungen, um Lernenden bei der Bewältigung anspruchsvoller Themen und Konzepte zu helfen, indem sie zusätzliche Erklärungen, Beispiele oder Übungen bereitstellen. Diese Hilfestellungen dienen dazu, Verständnis zu fördern, Wissenslücken zu schließen und den Lernenden die notwendige Unterstützung zu bieten, um die fachlichen Inhalte zu meistern und ihre Lernziele zu erreichen.
Dieser Baustein skizziert Hilfestellungen, um fachliche Inhalte besser zu verstehen.
Hilfestellungen durch (meta-)kognitive Strategien
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Hilfestellungen durch metakognitive Strategien im Unterricht ermöglichen es den Lernenden, ihre eigenen Denkprozesse zu verstehen und zu regulieren, indem sie Techniken zur Selbstreflexion, Zielsetzung und Überwachung ihres Lernfortschritts anwenden.
Durch die gezielte Förderung metakognitiver Fähigkeiten unterstützt der Unterricht die Entwicklung von Problemlösungsstrategien und verbessert die Lernautonomie, da die Schüler lernen, ihre eigenen Lernprozesse aktiv zu steuern und zu optimieren.Dieser Baustein fokussiert all diese Hilfestellungen.
Digitale Medien zur durchgängigen Sprachbildung
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Die gezielte Nutzung digitaler Medien in der durchgängigen Sprachbildung im Unterricht ermöglicht es, vielfältige und anregende Lernaktivitäten einzusetzen, die die sprachliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler fördern. Durch interaktive Sprachübungen, multimediale Lerninhalte und kollaborative Online-Plattformen können Lehrkräfte eine unterstützende Umgebung schaffen, die die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler auf umfassende Weise stärkt.In diesem Baustein wird vorgestellt, wie digitale Medien die Sprachbildung unterstützen können.
Lerngruppe (Lernen mit Medien)
Was ist Kollaboration?
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Die Integration von Kollaboration im Unterricht fördert aktiv den Austausch von Ideen und die gemeinsame Lösung von Herausforderungen, was nicht nur die sozialen Fähigkeiten der Schüler stärkt, sondern auch ihre Lernmotivation steigert. Durch kollaborative Aktivitäten erhalten die Schüler die Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven zu schätzen, Teamarbeit zu erleben und gleichzeitig ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
In diesem Baustein wird Kollaboration definiert.
Kollaboratives Brainstorming
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Kollaboratives Brainstorming ermöglicht es einer Gruppe von Individuen, kreativ Ideen zu generieren und Probleme zu lösen, indem sie ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen miteinander teilen. Durch diese gemeinsame Denkweise entsteht ein synergistischer Effekt, der die Vielfalt der Ideen fördert und die Innovationskraft in kreativen Prozessen verstärkt. Im Unterricht können alle davon profitieren. Darum geht es in diesem Baustein.
Arbeit in Projekten/ Projektmanagement
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Die Arbeit in Projekten und das Projektmanagement im Unterricht bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, praktische Fähigkeiten wie Teamarbeit, Zeitmanagement und Problemlösung zu entwickeln, indem sie komplexe Aufgaben eigenverantwortlich angehen. Diese didaktische Methode fördert nicht nur die Anwendung des erworbenen Wissens, sondern stärkt auch die kritische Denkfähigkeit der Schüler und bereitet sie auf die Anforderungen der realen Welt vor.
Gemeinsam Präsentationen erstellen
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Die gemeinsame Erstellung von Präsentationen im Unterricht ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten und Teamarbeit zu fördern, während sie gemeinsam Informationen recherchieren, organisieren und visuell ansprechend präsentieren. Diese kooperative Herangehensweise nicht nur verbessert die Präsentationskompetenz der Schülerinnen und Schüler, sondern stärkt auch ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit und zum effektiven Austausch von Ideen. In diesem Baustein werden Methoden zu diesem Thema vorgestellt.
Gemeinsam Videos produzieren
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Die gemeinsame Produktion von Videos im Unterricht bietet Schülerinnen und Schülern eine interaktive Möglichkeit, kreativ Inhalte zu erstellen und ihre Fähigkeiten in Bereichen wie Storytelling, Videobearbeitung und Teamarbeit zu entwickeln. Diese kollaborative Erfahrung fördert nicht nur die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler, sondern stärkt auch ihre Fähigkeit, Informationen effektiv zu präsentieren und sich in einem digitalen Umfeld auszudrücken. In diesem Baustein werden dazu Methoden vorgestellt und auch Herausforderungen thematisiert.
Gemeinsam Podcasts und Hörspiele erstellen
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Die gemeinsame Erstellung von Podcasts und Hörspielen im Unterricht bietet eine kreative Plattform für Schülerinnen und Schüler, um ihre kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern und ihre Ideen durch Audiomedien auszudrücken. Diese kooperative Aktivität fördert nicht nur die Entwicklung von Sprech- und Hörverständnisfähigkeiten, sondern stärkt auch die Teamarbeit und fördert die Schülerinnen und Schüler darin, Inhalte auf ansprechende Weise zu präsentieren.
Gemeinsam Blogs und Webseiten erstellen
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Die gemeinsame Gestaltung von Blogs und Webseiten im Unterricht bietet eine dynamische Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, ihre digitalen Fähigkeiten zu entwickeln und gleichzeitig kreativ Inhalte zu präsentieren. Durch die Zusammenarbeit beim Erstellen von Inhalten, dem Design und der Veröffentlichung erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in das digitale Storytelling und die Grundlagen des Webdesigns. Diese kooperative Herangehensweise fördert nicht nur die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler, sondern ermöglicht es ihnen auch, ihre Stimmen online zu teilen und ein Verständnis für die verschiedenen Aspekte der digitalen Kommunikation zu entwickeln.
Kreativwerkstatt: FabLab und Makerspace
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In der Kreativwerkstatt von FabLabs und Makerspaces erleben Schülerinnen und Schüler eine inspirierende Umgebung, in der sie ihre kreativen Ideen in die Realität umsetzen können. Diese innovativen Werkstätten bieten Zugang zu modernen Technologien wie 3D-Druckern, Laserschneidern und Elektronikwerkzeugen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre eigenen Projekte zu entwerfen und zu fertigen. Dabei fördern FabLabs und Makerspaces nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch die Zusammenarbeit, Problemlösungskompetenzen und ein tiefes Verständnis für die Schnittstelle von Technologie und Kreativität.
Organisation (Lehren mit Medien)
Digital inklusives Feedback
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Digitales inklusives Feedback im Unterricht und in Schulen kann durch die Verwendung von vielfältigen digitalen Medien und Plattformen erfolgen, um den individuellen Bedürfnissen aller Schülerinen und Schüler gerecht zu werden. Diese Ansatz ermöglicht nicht nur eine personalisierte Rückmeldung, sondern fördert auch die digitale Teilhabe und Integration verschiedener Lernstile in die Unterrichtsprozesse.
Welche Methoden es für einen digital-inklusives Feedback gibt, werden in diesem Baustein dargestellt.
Informelle Beobachtung und Dokumentation
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Die informelle Beobachtung und Dokumentation im Bildungsbereich bezieht sich auf den proaktiven Ansatz, durch unaufdringliche, alltägliche Beobachtungen und Aufzeichnungen wertvolle Informationen über den Lernfortschritt und das Verhalten von Schülerinnen und Schüler zu sammeln. Lehrkräfte und Pädagoginnen und Pädagogen nutzen dabei ihre Beobachtungsfähigkeiten, um spontane Lernmomente, soziale Interaktionen und individuelle Stärken und Herausforderungen zu identifizieren. Diese informellen Beobachtungen werden häufig in Form von Notizen, Fotos oder kurzen Beschreibungen dokumentiert. Die gesammelten Daten ermöglichen es Lehrern, ihren Unterricht gezielt anzupassen und auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen, was zu einer differenzierten und inklusiven Bildungsumgebung beiträgt.
In dieesm Baustein werden Einsatzszenarien vorgestellt und aufgezeigt, worauf man bei der Beobachtung und Dokumentation achten muss.
Informationen, Notizen und ihre Verwaltung
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Die Verwaltung von Informationen und Notizen im Unterricht spielt eine entscheidende Rolle für einen effektiven Lehr-Lern-Prozess. Lehrkräfte nutzen informelle Beobachtungen, Notizen und dokumentierte Eindrücke, um den Lernfortschritt ihrer Schülerinnen und Schüler zu verfolgen. Diese spontanen Erkenntnisse, ob digital oder auf Papier festgehalten, bieten Einblicke in individuelle Stärken, Schwächen und soziale Interaktionen. Die strukturierte Verwaltung dieser Informationen ermöglicht Lehrern nicht nur eine gezielte Anpassung ihres Unterrichts, sondern trägt auch dazu bei, eine inklusive Lernumgebung zu schaffen, die auf den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler basiert. Diese praxisorientierte Herangehensweise unterstützt die Förderung von differenziertem Lernen und die Schaffung einer lernfreundlichen Atmosphäre im Klassenzimmer.
Digitales Klassenbuch
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Das digitale Klassenbuch revolutioniert die Art und Weise, wie Lehrkräfte Informationen verwalten und den Unterricht gestalten. Es ermöglicht die effiziente Verfolgung von Anwesenheit, Noten, Hausaufgaben und individuellen Fortschritten der Schüler in einer digitalen Plattform. Diese Technologie bietet nicht nur eine zeitsparende Alternative zu traditionellen Papierklassenbüchern, sondern ermöglicht auch eine transparentere Kommunikation zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern. Durch die Integration von digitalen Klassenbüchern können Lehrkräfte den Lernprozess besser individualisieren, personalisierte Rückmeldungen geben und leichter auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen udn Schüler eingehen. Der Einsatz digitaler Klassenbücher trägt somit dazu bei, die Effizienz im Klassenzimmer zu steigern und den Informationsaustausch in der Bildungsumgebung zu verbessern.
digitale Elternarbeit
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Die digitale Elternarbeit eröffnet eine effiziente und transparente Kommunikationsplattform zwischen Lehrern und Eltern, die den Bildungsbeteiligten einen tieferen Einblick in den schulischen Fortschritt ihrer Kinder ermöglicht. Durch die Nutzung von E-Mail, Online-Plattformen oder speziellen Apps können Lehrkräfte regelmäßig Updates über den Unterrichtsverlauf, den Lernfortschritt und anstehende Veranstaltungen mit den Eltern teilen. Diese digitale Kommunikation fördert eine stärkere Eltern-Lehrkräfte-Partnerschaft, da sie die Zusammenarbeit in Echtzeit erleichtert und den Austausch von relevanten Informationen unterstützt. Darüber hinaus ermöglicht die digitale Elternarbeit einen flexiblen Zugang zu Ressourcen, fördert die Transparenz im Bildungsprozess und stärkt die Unterstützung der Eltern bei der individuellen Förderung ihrer Kinder.
Lern-Managementsysteme
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Lern-Managementsysteme (LMS) sind leistungsstarke Plattformen, die die Organisation, Verwaltung und Bereitstellung von Bildungsinhalten in verschiedenen Lernumgebungen revolutionieren. Diese Systeme ermöglichen es Lehrkräfte, Lehrmaterialien hochzuladen, Aufgaben zuzuweisen und den Fortschritt der Schüler zu verfolgen. Gleichzeitig bieten LMS den Lernenden eine zentrale Anlaufstelle für den Zugang zu Ressourcen, Kommunikation und die Teilnahme an interaktiven Lernaktivitäten.
Mit Funktionen wie Foren, Chats und Feedbackmechanismen erleichtern LMS die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus ermöglichen sie die Integration von multimedialem Content, wodurch der Lernprozess visuell und interaktiv gestaltet wird. Die Flexibilität von LMS unterstützt sowohl den traditionellen Klassenraumunterricht als auch das Lernen in virtuellen Umgebungen, wodurch sie eine vielseitige Lösung für moderne Bildungsansätze darstellen. Insgesamt tragen Lern-Managementsysteme dazu bei, den Lehr- und Lernprozess effizienter zu gestalten und den Zugang zu Bildungsinhalten zu verbessern.
Verwendung von Bildern und Piktogrammen
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Die Verwendung von Bildern und Piktogrammen in der Kommunikation und im Unterricht kann die Verständlichkeit und Merkfähigkeit von Informationen erheblich verbessern, da visuelle Elemente oft intuitiver wahrgenommen werden. Durch die gezielte Integration von Bildern können komplexe Konzepte vereinfacht, Anweisungen klarer vermittelt und kreative Lerninhalte effektiver visualisiert werden. Wie diese für den Unterricht genutzt werden können, wird in diesem Baustein erklärt.
Handwerkszeug für die Vorbereitung
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Für die Vorbereitung im digital-inklusiven Unterricht ist ein vielfältiges Handwerkszeug entscheidend. Lehrer sollten nicht nur digitale Tools beherrschen, um auf verschiedene Bedarfe einzugehen, sondern auch über die Fähigkeiten verfügen, barrierefreie Materialien zu erstellen und inklusive Methoden zu implementieren, um die individuellen Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.
Autorensoftware für die Bereitstellung von interaktiven Übungen
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Autorensoftware zur Erstellung interaktiver Übungen bietet Lehrkräfte eine kraftvolle Möglichkeit, den Lernprozess zu individualisieren und zu bereichern. Diese Software ermöglicht es Pädagoginnen und Pädagogen, maßgeschneiderte Inhalte zu erstellen, darunter interaktive Quiz, Lernspiele und Aufgaben, die den Schülern ein aktives Engagement und eine personalisierte Herangehensweise ermöglichen. Durch die intuitive Benutzeroberfläche können Lehrkräfte kreativ gestaltete Übungen erstellen, die nicht nur den Lernstoff vermitteln, sondern auch die Motivation und das Verständnis der Schüler fördern. Die Verwendung von Autorensoftware trägt somit dazu bei, einen dynamischen und ansprechenden Lernumfang zu schaffen, der die Vielfalt der Lernenden in digitalen Umgebungen unterstützt.
Beurteilung und Erprobung von Lern-Apps
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Die Beurteilung und Erprobung von Lern-Apps ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass sie effektive pädagogische Instrumente sind. Lehrkräftr sollten nicht nur die inhaltliche Relevanz und pädagogische Struktur der Apps bewerten, sondern auch deren Benutzerfreundlichkeit, Interaktivität und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bedarfe berücksichtigen. Durch gezielte Erprobung können Lehrkräfte feststellen, ob die Lern-Apps die gewünschten Lernziele unterstützen und einen positiven Einfluss auf das Lernverhalten und die Motivation der Schülerinnen und Schüler haben. Eine sorgfältige Beurteilung gewährleistet somit eine qualitativ hochwertige Integration von Lern-Apps in den Unterricht und fördert einen effektiven Einsatz digitaler Ressourcen zur Förderung des Lernerfolgs.
gute inklusive Videokonferenz vorbereiten
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Die Vorbereitung einer gelungenen inklusiven Videokonferenz erfordert eine sorgfältige Planung, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmerinnen udn Teilnehmer gleichermaßen von der digitalen Zusammenkunft profitieren. Zunächst sollten Lehrkräfte sicherstellen, dass die verwendete Videokonferenzplattform barrierefrei ist und den Bedürfnissen aller Schülerinnen und Schüler entspricht. Dies kann die Überprüfung von Untertiteloptionen, Bildschirmlesesoftware oder anderen Zugänglichkeitsfunktionen einschließen.
Des Weiteren ist es wichtig, klare Kommunikationsrichtlinien festzulegen und sicherzustellen, dass alle Schülerinnne und Schüler die Möglichkeit haben, aktiv am Gespräch teilzunehmen. Lehrkräfte können unterstützende Materialien im Voraus bereitstellen, um die Vorbereitung der Schüleinnen und Schülerr zu erleichtern, und sicherstellen, dass die technischen Anforderungen im Vorfeld geklärt sind.
Eine gute inklusive Videokonferenzvorbereitung beinhaltet auch die Berücksichtigung unterschiedlicher Lernbedürfnisse und die Integration von Interaktionsmöglichkeiten, um die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dies schafft eine inklusive Lernumgebung, die Chancengleichheit gewährleistet und die positive Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler an der virtuellen Zusammenkunft ermöglicht.
Beziehungsaufbau auf Distanz
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Der Beziehungsaufbau auf Distanz erfordert einfallsreiche Ansätze, um eine positive und unterstützende Verbindung zwischen Lehrkräften und Schülerinnen udn Schülern aufrechtzuerhalten. Die regelmäßige Kommunikation, sei es über Videokonferenzen, E-Mails oder digitale Plattformen, spielt dabei eine entscheidende Rolle, um ein Gefühl der Nähe und des Vertrauens zu schaffen, selbst wenn physische Distanz besteht.
Selbstreflexion und E-Portfolios
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Selbstreflexion und E-Portfolios bilden eine kraftvolle Kombination, die es Lernenden ermöglicht, ihre persönliche Entwicklung, Lernfortschritte und erworbenen Kompetenzen digital festzuhalten und zu reflektieren. Durch die Nutzung von E-Portfolios können Schülerinnen und Schüler aktiv an ihrer eigenen Lernreise teilhaben, ihre Ziele überwachen und ihre persönlichen Erfahrungen dokumentieren, wodurch die Selbstreflexion einen zentralen Aspekt ihres Lernprozesses darstellt.
Kommunikation in multiprofessionellen Teams
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Die Kommunikation in multiprofessionellen Teams in der Schule spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung einer ganzheitlichen Bildungsumgebung. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Fachkräfte können umfassende Unterstützungsstrukturen geschaffen werden, um den vielfältigen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.
Eine offene und transparente Kommunikation fördert den Informationsaustausch über individuelle Lernfortschritte, Herausforderungen und unterstützende Maßnahmen. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Schülerinnen und Schüler und erleichtert die Entwicklung maßgeschneiderter Interventionsstrategien. Eine effektive Kommunikation in multiprofessionellen Teams trägt dazu bei, Synergien zu schaffen, Ressourcen optimal zu nutzen und eine umfassende Unterstützung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen.
Materialerstellung im Team
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Die gemeinsame Materialerstellung im Team in der Schule ermöglicht es Lehrkräften, ihre Fachkenntnisse zu kombinieren und umfassende Lehrmittel zu entwickeln, die verschiedene Lernstile und Bedürfnisse der Schüler berücksichtigen. Durch die kollektive Erstellung von Materialien entsteht nicht nur ein breites Spektrum an Ressourcen, sondern auch eine Synergie, die die Effektivität des Unterrichts verbessert und eine inklusive Lernumgebung fördert.
Digitale Beratung
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Die digitale Beratung in Schule und Unterricht eröffnet neue Wege für eine individuelle und zeitnahe Unterstützung von Schülerinnen und Schülern. Durch die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel können Beratungsdienste flexibler angeboten werden, um auf die vielfältigen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Dies fördert nicht nur die Erreichbarkeit von Beratungsangeboten, sondern ermöglicht auch eine effektive Begleitung und Unterstützung in Bildungsfragen.
Vernetzung und eigene Fortbildung
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Die Vernetzung und eigene Fortbildung in der Schule sind entscheidende Elemente, um den stetigen Wandel im Bildungsbereich zu bewältigen. Lehrer, die sich aktiv vernetzen, können Ressourcen teilen, bewährte Praktiken austauschen und gemeinsam innovative Unterrichtsmethoden entwickeln. Durch kontinuierliche Fortbildung, sei es durch Schulungen, Workshops oder Online-Ressourcen, bleiben Lehrkräfte auf dem neuesten Stand von pädagogischen Entwicklungen und stärken ihre Kompetenzen, um den sich verändernden Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Eine starke Vernetzung und kontinuierliche Fortbildung bilden somit die Grundlage für eine dynamische und zeitgemäße Bildungsumgebung.
eigene Fortbildung
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Die eigene Fortbildung in der Schule ist von zentraler Bedeutung, um Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, ihre pädagogischen Fähigkeiten zu erweitern und mit den neuesten Entwicklungen im Bildungsbereich Schritt zu halten. Schulinterne Fortbildungen können gezielt auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte zugeschnitten werden, um spezifische Kompetenzen zu stärken und innovative Unterrichtsmethoden zu fördern. Eine kontinuierliche eigene Fortbildung trägt nicht nur zur professionellen Entwicklung der Lehrer bei, sondern wirkt sich auch positiv auf die Qualität des Unterrichts und somit auf den Lernerfolg der Schüler aus.
Digital inklusive Diagnostik
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Digitale inklusive Diagnostik im Unterricht bietet eine moderne Methode zur individuellen Erfassung der Lernbedürfnisse aller Schüler. Durch den Einsatz digitaler Tools und Plattformen können Lehrer präzise Daten sammeln, um Stärken und Herausforderungen zu identifizieren, und so maßgeschneiderte Unterstützung bieten. Diese digitale diagnostische Herangehensweise fördert eine inklusive Lernumgebung, in der die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler besser berücksichtigt wird und eine zielgerichtete Anpassung der Unterrichtsstrategien ermöglicht wird.
Digital inklusive Lernverlaufsdiagnostik - Erfassung von Lernausgangslagen und Lernprozessen
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Die "Digital inklusive Lernverlaufsdiagnostik" bezieht sich auf den Einsatz digitaler Instrumente und Technologien zur umfassenden Beurteilung des Lernfortschritts von Schülerinnen und Schüler in einer inklusiven Bildungsumgebung. Diese Form der Diagnostik nutzt digitale Tools, Plattformen und Anwendungen, um kontinuierlich Daten über den individuellen Lernprozess zu sammeln. Dabei werden nicht nur die Leistungen erfasst, sondern auch individuelle Bedürfnisse und Herausforderungen identifiziert. In diesem Baustein werden die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, die es für eine Lernverlaufsdiagnostik gibt.
Gesellschaft/ Umwelt (Lernen über Medien)
Bloom Taxonomy Digital: Welche digitalen Kompentenzen sollten Schülerinnen und Schüler erwerben?
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Die Anwendung von Bloom's Taxonomie im digitalen Kontext erfordert von Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl digitaler Kompetenzen. Neben dem Abrufen von Informationen (Wissensdimension) sollten sie Fähigkeiten wie das Erstellen digitaler Inhalte, das Anwenden von kritischem Denken bei der Online-Recherche und die kollaborative Nutzung digitaler Plattformen entwickeln, um die höheren Ebenen der Taxonomie wie Analyse, Synthese und Evaluation zu erreichen. In diesem Baustein geht es um die "Bloom Taxonomy Digital" und es wird alles rund um das Thema erklärt.
KMK-Kompetenzen in der digitalen Welt und Medienkompetenzrahmen
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Die Kultusministerkonferenz (KMK) definiert Kompetenzen in der digitalen Welt durch ihren Medienkompetenzrahmen. Dieser Rahmen legt Standards für die Entwicklung von Fähigkeiten wie Informationskompetenz, Kommunikation in digitalen Medien, kritisches Medienverständnis und den verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Technologien fest, um sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft gut gerüstet sind.
Social Networks
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Social Networks, auch soziale Netzwerke genannt, bieten Plattformen für virtuelle Gemeinschaften, in denen Menschen miteinander interagieren, Inhalte teilen und Verbindungen knüpfen können. Diese digitalen sozialen Räume spielen eine entscheidende Rolle in der heutigen vernetzten Gesellschaft, ermöglichen Informationsaustausch, fördern soziale Interaktionen und beeinflussen oft die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren und Beziehungen aufbauen. In diesem Baustein wird erklärt, wie Social Networks von Lehrkräften und auch Eltern genutzt werden können.
Teilhabe in digitalen Medien - verantwortlich Handeln
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Die Teilhabe in digitalen Medien erfordert von Individuen verantwortungsbewusstes Handeln, indem sie ethische Standards und Datenschutzprinzipien respektieren. Durch die Förderung digitaler Medienkompetenz können Nutzerinnen und Nutzer befähigt werden, aktiv, sicher und reflektiert an digitalen Plattformen teilzunehmen und ihre Rolle in der vernetzten Gesellschaft verantwortungsbewusst wahrzunehmen.Dieses Thema ist vor allem für Kinder ud Jugendlichen relevant, da sie in einer durch mediendurchzogenen Welt leben. Damit ist dieses Thema ein wichtiger Baustein für die Schule.
Coding
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Die Integration von Coding im Unterricht und in Schulen ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, grundlegende Programmierkenntnisse zu erwerben und kreatives Problemlösen zu fördern. Diese Fähigkeiten sind nicht nur relevant für die sich entwickelnde digitale Arbeitswelt, sondern stärken auch die logische Denkfähigkeit und die Fähigkeit zur systematischen Herangehensweise an komplexe Aufgaben. Alles rund ums "Coding" wird in diesem Baustein dargestellt.