🏫 Schule und Bildung
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Die Schule im alten Rom hieß Ludus und begann für Kinder meist mit 7 Jahren. Der Lehrer – meist ein Freigelassener oder ärmerer Gelehrter – brachte den Kindern Lesen, Schreiben und Grundrechnen bei.
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Reiche Schüler wurden später privat unterrichtet und lernten Griechisch, Rhetorik sowie Literatur. Das Ziel war, Redekunst und Staatswissen zu erwerben. Für viele arme Kinder endete der Schulweg schon früh, meist nach den Grundkenntnissen, da sie in den Betrieben oder im Haushalt arbeiten mussten.
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Oft saßen Kinder stundenlang auf harten Bänken, lernten aus Wachstafeln und mussten Gedichte auswendig aufsagen. Es gab keine Ferien, außer an religiösen Feiertagen.
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Anekdote: Ein berühmter Gelehrter, Quintilian, führte ein, dass Schüler weniger Schläge und mehr Lob bekommen sollten – für damalige Zeit eine große Neuerung!
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