Map exportieren

Kapitel 10: Import, Export und Serverwechsel: Maps sichern und übertragen

Edumaps

Orientierung

1

Warum Import und Export wichtig sind

  • Import und Export helfen, Maps zu sichern, zu übertragen oder in anderen Systemen weiterzuverwenden.
  • Typische Situationen:
    • Map sichern
    • Map auf einem anderen Edumaps-Server nutzen
    • Inhalte aus einem anderen Tool übernehmen
    • Material in Moodle verwenden
    • Daten für später archivieren
  • Diese Pinnwand gibt einen Überblick über die wichtigsten Möglichkeiten.
  • ⚙ start
2

Begriffe kurz erklärt

  • Export:
    Sie speichern Inhalte aus Edumaps als Datei oder Ausgabeformat.
  • Import:
    Sie laden Inhalte aus einer Datei oder einem anderen System in Edumaps ein.
  • JSON:
    Strukturiertes Austauschformat für Edumaps-Maps.
  • Wichtig:
    Nicht jedes Format kann alle Funktionen vollständig abbilden.
3

Erwartung klären

  • Import und Export sind praktisch, aber nicht immer perfekt.
  • Mögliche Grenzen:
    • Layout kann abweichen
    • spezielle Funktionen werden nicht übernommen
    • eingebettete Inhalte können fehlen
    • Links müssen geprüft werden
    • Zugriffsrechte werden nicht immer mit übertragen
  • Tipp:
    Nach jedem Import die Map einmal vollständig prüfen.

Export

4

Map exportieren

  • Ein Export ist sinnvoll, wenn Sie eine Map sichern oder übertragen möchten.
  • Typische Schritte:
    1. Map öffnen.
    2. Export-Funktion wählen.
    3. Passendes Format auswählen.
    4. Datei speichern.
    5. Datei sicher ablegen.
  • Tipp:
    Benennen Sie Exportdateien mit Datum und Thema. Edumaps schlägt einen entsprechenden Dateinamen beim JSON-Export vor.
  • Beispiel:
    2026-06-24_Europa_Klasse7.json
5

JSON-Export

  • JSON eignet sich besonders für den Austausch zwischen Edumaps-Systemen.
  • Vorteile:
    • Mapstruktur bleibt erhalten
    • Spalten und Boxen können übertragen werden
    • gut für Sicherungen
    • gut für Serverwechsel innerhalb von Edumaps
  • Tipp:
    JSON-Dateien nicht manuell verändern, wenn Sie die Struktur nicht genau kennen.
6

PDF, Bild oder HTML

  • Manche Exportformate sind eher zur Ansicht gedacht.
  • PDF:
    Gut zum Ausdrucken oder Archivieren.
  • Bild:
    Gut für Vorschau oder Dokumentation.
  • HTML:
    Gut für eine statische Ausgabe oder Offline-Nutzung.
  • Wichtig:
    Diese Formate sind meist nicht so gut für spätere Bearbeitung geeignet wie JSON.
7

Moodle-Export

  • Ein Moodle-Export kann helfen, Inhalte in einer Lernplattform weiterzuverwenden.
  • Sinnvoll, wenn:
    • Ihre Schule Moodle nutzt
    • Materialien dort zusätzlich bereitstehen sollen
    • Kurse außerhalb von Edumaps organisiert werden
  • Tipp:
    Prüfen Sie nach dem Import in Moodle, ob Links, Medien und Aufgaben korrekt erscheinen.

Import

8

Map importieren

  • Beim Import wird eine Map aus einer Datei oder einem anderen System in Edumaps übernommen.
  • Typische Schritte:
    1. Import-Funktion öffnen.
    2. Datei auswählen.
    3. Import starten.
    4. Neue Map prüfen.
    5. Titel, Spalten und Boxen kontrollieren.
    6. Links und Medien testen.
  • Tipp:
    Importierte Maps zuerst privat prüfen, bevor Sie sie teilen.
9

Import von anderem Edumaps-Server

  • Ein Serverwechsel kann nötig sein, wenn verschiedene Edumaps-Instanzen genutzt werden.
  • Beispiele:
    • www.edumaps.de
    • Landesinstanz wie z. B. he.edumaps.de
    • Schul- oder Medienzentrumsinstanz
  • Wichtig:
  • Nach dem Import prüfen:
    • Sind alle Boxen vorhanden?
    • Stimmen Medien und Links?
    • Müssen Freigaben neu gesetzt werden?
    • Ist der Titel eindeutig?

Spezialfälle

10

Padlet-Import

  • Wenn Inhalte aus Padlet übernommen werden sollen, können Sie den Padlet-Importer auf Edumaps verwenden.
  • Prüfen Sie danach besonders:
    • Reihenfolge der Inhalte
    • Bilder und Dateien
    • eingebettete Links
    • Kommentare
    • Formatierung
  • Tipp:
    Ein Import ist ein Startpunkt. Die importierte Map sollte anschließend didaktisch nachbearbeitet werden.
11

Tutory-Import

  • Tutory ist ein Online-Editor für Arbeitsblätter, die Sie schnell als Boxen auf Edumaps einbinden oder als Sammlung zu einer Map transformieren können.
  • Das heißt, Tutory-Arbeitsblätter und vollständige Tutory-Sammlungen können in Edumaps weiterverwendet werden.
  • Sinnvoll ist das besonders, wenn Arbeitsmaterialien in eine Map eingebunden und mit weiteren Aufgaben, Links oder Medien ergänzt werden sollen.
  • Tipp:
    Nach dem Import prüfen, ob das Material für Schüler gut lesbar ist.
13

Was nicht immer geht

  • Nicht jedes externe Tool stellt seine Daten so bereit, dass ein vollständiger Import möglich ist.
  • Mögliche Probleme:
    • kein geeignetes Exportformat
    • geschützte Inhalte
    • fehlende Medien
    • abweichende Struktur
    • unvollständige Metadaten
  • Tipp:
    Erklären Sie Nutzern offen, dass ein Import je nach Quelle unterschiedlich gut funktionieren kann.

Praxis

14

Mini-Aufgabe: Map sichern

  • Sichern Sie eine eigene Map.
  • Aufgabe:
    1. Öffnen Sie eine fertige Map oder eine Beispiel-Map.
    2. Exportieren Sie die Map als JSON.
    3. Speichern Sie die Datei mit Datum und Titel.
    4. Legen Sie die Datei an einem sinnvollen Ort ab.
    5. Notieren Sie, wofür die Sicherung gedacht ist.
  • Ziel:
    Sie kennen den einfachsten Weg, eine Map zu sichern.
15

Checkliste nach Import

  • Nach jedem Import bzw. Re-Import überprüfen:
    • Titel korrekt?
    • Spalten vollständig?
    • Boxen vollständig?
    • Dateien vorhanden?
    • Bilder sichtbar?
    • Videos und Links funktionsfähig?
    • Sonderfunktionen übernommen?
    • Freigaben neu setzen?
    • Map einmal in normaler Ansicht getestet?
16

Typische Fehler

  • Typische Fehler sind:
    • Importierte Map sofort teilen:
      Besser vorher prüfen.
    • Exportdatei unklar benennen:
      Später schwer wiederzufinden.
    • Links nicht testen:
      Schüler landen im Unterricht vor Fehlerseiten.
    • Rechte vergessen:
      Nach einem Import müssen Zugriffe oft neu geprüft werden.
  • Tipp:
    Import und Export immer als technischen Zwischenschritt verstehen, nicht als fertiges Ergebnis.