Map exportieren

Kapitel 8: Buchungen und Verleih: Räume, Geräte und Kurse organisieren

Edumaps

Orientierung

1

Worum geht es?

  • Mit Edumaps können Schulen nicht nur Unterrichtsmaterial sammeln, sondern auch Buchungen und Verleih organisieren.
  • Typische Beispiele:
    • iPad-Koffer buchen
    • Beamer ausleihen
    • Räume reservieren
    • Fortbildungskurse anbieten
    • Sprechzeiten verwalten
    • Projekttermine koordinieren
  • Diese Pinnwand erklärt die Grundidee anhand einfacher Schulbeispiele.
  • ⚙ start
2

Drei typische Szenarien

    1. Kursbuchung
      Schüler oder Lehrkräfte melden sich für einen Termin oder Kurs an.
    1. Geräteverleih
      Ein Gerät wird für einen Zeitraum gebucht.
    1. Raum- oder Terminbuchung
      Ein Raum oder Zeitfenster wird reserviert.
  • Die passende Struktur hängt davon ab, was genau organisiert werden soll.
3

Wann lohnt sich Buchung?

  • Buchungsfunktionen lohnen sich, wenn mehrere Personen denselben Bestand oder dieselben Termine nutzen.
  • Beispiele:
    • es gibt nur wenige Geräte
    • Räume sind begrenzt
    • Kurse haben Teilnehmerlimits
    • Termine sollen nicht doppelt vergeben werden
    • eine Liste der Teilnehmer wird benötigt
  • Für einfache Informationen reicht oft eine normale Map ohne Buchung.

Kursbuchung

4

Kursbuchung verstehen

  • Eine Kursbuchung eignet sich, wenn Personen sich für ein Angebot anmelden sollen.
  • Beispiele:
    • AG-Angebot
    • Fortbildung
    • Workshop
    • Lernbüro
    • Förderkurs
    • Elternsprechzeit
  • Wichtig sind meist:
    • Datum
    • Uhrzeit
    • Ort
    • Teilnehmerlimit
    • kurze Beschreibung
5

Kursbox anlegen

  • Eine Kursbox sollte klar beschreiben, was gebucht wird.
  •  
  • Beispiel:
  • Titel:
    Workshop: Erste Schritte mit Edumaps
  • Inhalt:
    In diesem Workshop erstellen Sie Ihre erste Map und lernen die wichtigsten Funktionen kennen.
  • Termin:
    Dienstag, 14:00 bis 15:30 Uhr
  • Teilnehmerlimit:
    20 Personen
6

Teilnehmerlimit festlegen

  • Ein Teilnehmerlimit verhindert Überbuchung.
  • Das ist besonders wichtig bei:
    • Räumen mit begrenzten Plätzen
    • Kursen mit Betreuungsschlüssel
    • Geräten mit begrenzter Anzahl
    • Workshops mit Materialbedarf
  • Tipp:
    Schreiben Sie in die Kursbeschreibung, ob es eine Warteliste oder Ersatztermine gibt.
7

Teilnehmerliste nutzen

  • Die Teilnehmerliste hilft bei der Organisation.
  • Sie können damit prüfen:
    • Wer hat sich angemeldet?
    • Ist der Kurs voll?
    • Wer fehlt noch?
    • Wer braucht weitere Informationen?
  • Beispiel:
    Vor einer Fortbildung kann die Liste genutzt werden, um den Raum vorzubereiten oder Material bereitzulegen.

Verleih

8

Geräteverleih organisieren

  • Für Geräteverleih eignet sich Edumaps besonders, wenn mehrere Lehrkräfte auf denselben Bestand zugreifen.
  • Beispiele:
    • iPad-Koffer
    • Laptops
    • Beamer
    • Dokumentenkamera
    • Mikrofone
    • Experimentierkoffer
  • Jedes Gerät oder jeder Gerätesatz sollte eindeutig benannt sein.
9

Gute Verleihbeschreibung

  • Eine Verleihbox sollte alle wichtigen Angaben enthalten.
  • Beispiel:
  • Titel:
    iPad-Koffer 1
  • Inhalt:
    Enthält 15 iPads, Ladekabel und Transportkoffer. Bitte nach der Nutzung vollständig zurückgeben und laden.
  • Hinweise:
    • Abholung im Medienraum
    • Rückgabe bis Unterrichtsende
    • Schäden bitte sofort melden
10

Beispiel: iPad-Koffer oder Legokoffer verleihen

  • So kann ein einfacher Geräteverleih in Edumaps aufgebaut werden.
  • Beispiel:
  • Die Schule möchte einen iPad-Koffer, einen Legokoffer oder einen Experimentierkoffer buchbar machen.
  • Schritt 1: Box erstellen
    Erstellen Sie eine neue Box für das Gerät oder den Koffer.
  • Beispiel-Titel:
    iPad-Koffer 1
  • Beispiel-Text:
    Enthält 15 iPads, Ladekabel und Transportkoffer. Abholung im Medienraum. Bitte nach der Nutzung vollständig zurückgeben und laden.
  • Schritt 2: Verleih aktivieren
  • Aktivieren Sie in der Box die Verleih- oder Buchungsfunktion.
  • Schritt 3: Ansicht wählen
  • Wählen Sie eine passende Ansicht.
    • Tagesansicht: gut für kurze Buchungen
    • Wochenansicht: gut für Unterrichtsstunden und Räume
    • Monatsansicht: gut für längere Ausleihen
  • Schritt 4: Regeln und Sperrtage festlegen
  • Legen Sie fest, wann der Koffer gebucht werden darf.
  • Beispiele:
    • keine Buchung am Wochenende
    • Rückgabe nur an Schultagen
    • ein Tag Pause nach längerer Ausleihe
    • feste Abhol- und Rückgabezeiten
  • Schritt 5: Buchung testen
  • Testen Sie die Buchung einmal aus Sicht einer Lehrkraft.
  • Prüfen Sie:
    • Ist der Button verständlich?
    • Ist der Zeitraum eindeutig?
    • Werden Doppelbuchungen verhindert?
    • Sind Abholung und Rückgabe klar beschrieben?
  • Schritt 6: Übersicht und Statistik ansehen
  • Nutzen Sie die Übersicht, um Buchungen zu prüfen.
  • Hilfreiche Fragen:
    • Wer hat den Koffer gebucht?
    • Für welchen Zeitraum ist er belegt?
    • Gibt es freie Zeiten?
    • Wird ein Gerät besonders häufig genutzt?
  • Tipp:
    Schreiben Sie eine Kontaktperson direkt in die Verleihmap. So wissen Lehrkräfte, wen sie bei Rückfragen ansprechen können.
11

Zeiträume festlegen

  • Beim Verleih ist der Zeitraum entscheidend.
  • Überlegen Sie:
    • Wird stundenweise gebucht?
    • Wird tageweise gebucht?
    • Gibt es feste Abholzeiten?
    • Darf über Nacht ausgeliehen werden?
    • Wer kontrolliert die Rückgabe?
  • Tipp:
    Je klarer die Regeln, desto weniger Rückfragen entstehen.
12

Doppelbuchungen vermeiden

  • Ein Buchungssystem hilft, Doppelbuchungen zu vermeiden.
  • Trotzdem sollten die Boxen klar benannt sein.
  • Ungünstig:
    Beamer
  • Besser:
    Beamer 1 - Medienraum
    Beamer 2 - Aula
    Beamer 3 - mobil
  • So ist sofort sichtbar, welches Gerät gemeint ist.

Organisation

13

Schulverleih als Sammelmap

  • Für viele Geräte eignet sich eine zentrale Verleihmap.
  • Mögliche Spalten:
    • iPads und Tablets
    • Beamer und Kameras
    • Räume
    • Experimentiermaterial
    • Hinweise und Regeln
  • Tipp:
    Setzen Sie oben eine Info-Box mit den wichtigsten Verleihregeln.
14

Kalenderansicht nutzen

  • Der persönliche Kalender hilft, alle Buchungen (Kurse) und Ausleihen zeitlich zu überblicken.
  • Nützlich für:
    • Räume
    • Geräte
    • Kurse
    • Fortbildungen
    • Sprechzeiten
  • Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre eigenen Termine verständlich benannt sind.
  • Beispiel:
    Nicht nur „gebucht“, sondern „iPad-Koffer 1 - Klasse 7b“.
15

Verantwortlichkeiten klären

  • Das Verleihsystem funktioniert nur, wenn Zuständigkeiten klar sind.
  • Fragen:
    • Wer darf buchen?
    • Wer pflegt Geräte und Räume?
    • Wer prüft Rückgaben?
    • Wer löscht veraltete Termine?
    • Wer hilft bei Problemen?
  • Tipp:
    Schreiben Sie eine Kontaktperson direkt in die Map.

Praxis

16

Mini-Aufgabe: Verleihmap planen

  • Planen Sie eine einfache Verleihmap für Ihre Schule.
  • Aufgabe:
    1. Wählen Sie ein Objekt, zum Beispiel iPad-Koffer.
    2. Erstellen Sie eine klare Verleihbox.
    3. Ergänzen Sie Regeln zur Abholung und Rückgabe.
    4. Legen Sie fest, wer buchen darf.
    5. Prüfen Sie die Map aus Sicht einer Lehrkraft.
  • Ziel:
    Eine Kollegin soll ohne Rückfrage buchen können.
17

Typische Fehler

  • Typische Fehler sind:
    • Unklare Namen:
      Niemand weiß, welches Gerät gemeint ist.
    • Keine Regeln:
      Abholung und Rückgabe bleiben unklar.
    • Keine Zuständigkeit:
      Probleme werden nicht gelöst.
    • Zu viele Einzelmaps:
      Der Überblick geht verloren.
  • Tipp:
    Für den Anfang lieber klein starten und später erweitern.
18

Checkliste vor dem Start

  • Vor der Nutzung prüfen:
    • Sind alle Geräte oder Kurse eindeutig benannt?
    • Sind Zeiten und Regeln klar?
    • Gibt es Teilnehmerlimits, falls nötig?
    • Ist die zuständige Person genannt?
    • Ist klar, wer buchen darf?
    • Wurde die Buchung einmal getestet?
    • Ist die Map für Lehrkräfte leicht auffindbar?
  • Dann kann die Buchungsmap in der Schule eingesetzt werden.